2.

PC-1600 Stammtisch

Bericht über das 2. PC-1600 Stammtischtreffen am 15.11.2025 in Emstek,

von Harald Richter


Teilnehmer:

Christian Becker, Gernot Hermenau, Thomas Stahl und Harald Richter


Am Samstagnachmittag traf Thomas als erster von insgesamt vier Gästen ein. Bei Kaffee und Kuchen begann ein gemütlicher Austausch.


Tom kümmerte sich anschließend um die Reparatur meines alten Sharp PC-1600. Dank der von Jörg Walenta bereitgestellten Ersatzteile sah das Gerät anschließend fast aus wie neu.


Gegen 17 Uhr stießen Christian und Gernot dazu. Im Anschluss folgte eine Vorstellung des MEP4, bei der insbesondere die beeindruckende Demonstration der Plottemulation auf dem iPad hervorstach. Gernot übernahm außerdem die Reparatur seines Diskettenlaufwerks sowie weitere Arbeiten am PC-1600. Beide Geräte konnten danach wieder erfolgreich in Betrieb genommen werden.


Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine Vorstellung der Software Filex. Dabei wurde gezeigt, dass Filex inzwischen in der Lage ist, Ordner und Unterverzeichnisse auf USB-Medien zu verarbeiten.


In der aktuellen Version fungiert Filex als Multitool, das umfangreiche Informationen über angeschlossene Medien sowie deren Inhalte anzeigt. Für eine kommende Version ist geplant, den Funktionsumfang stärker auf reine Dateioperationen zu konzentrieren und Filex als spezialisierte Dateiverwaltungssoftware weiterzuentwickeln.

Christian brachte zudem Überlegungen zu einer möglichen neuen Version von Diskworks ein.


Im weiteren Verlauf wurde viel über die eigenen Anfänge der Pocketcomputer-Sammelei gesprochen.


Beim Ausblick ragte besonders die Idee eines MEP mit Netzwerkverbindung heraus. Dazu gab es sogar eine kleine Demo: Ein Bild wurde über das MEP als WhatsApp-Nachricht verschickt – ein faszinierender Schritt in Richtung moderner Integration.


Thomas hat auch Überlegungen zur Entwicklung und Fertigung eines universellen RAM-Moduls angestellt. Ziel ist es, ein Modul zu konstruieren, das flexibel sowohl im Slot 1 als auch im Slot 2 eingesetzt werden kann und dabei Speichergrößen von 32 KB bis 512 KB abdeckt.


Durch diesen Ansatz soll mit einem einzigen Modul der komplette Bedarf an RAM-Erweiterung sowie einer RAM-Disk abgedeckt werden. Damit entfällt die Notwendigkeit unterschiedlicher Module für verschiedene Einsatzbereiche, was sowohl die Handhabung als auch die Systemkonfiguration deutlich vereinfacht.


Ein solches universelles Modul würde einen erheblichen Mehrwert bieten, da es vielseitig einsetzbar ist und sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Insbesondere die Kombination aus Arbeitsspeichererweiterung und RAM-Disk in einem Modul stellt eine effiziente und benutzerfreundliche Lösung dar.


Insgesamt handelt es sich um ein sehr durchdachtes und zukunftsorientiertes Konzept, das bei erfolgreicher Umsetzung eine deutliche Verbesserung gegenüber bestehenden Einzel- oder Speziallösungen darstellen würde.


Nachlese:

Es war ein großartiger Samstag, voller Austausch, Technik, Inspiration und gemeinsamer Begeisterung – und er dauerte bis weit  nach Mitternacht an.